Gosick   Leave a comment

Gosick

Die Erde nach dem ersten Weltkrieg. Nicht unsere Erde, aber fast. Kazuya Kujou besucht als japanischer Austauschschüler ein Internat im Königreich Sovurien. Sehr glücklich ist er mit dieser Situation nicht, sein fremdartiges Aussehen bringt ihm unter seinen Mitschülern den Spitznamen „Todesengel“ ein und er wird eher gemieden und bleibt ohne Freunde. Das soll sich aber ändern, als er eines Tages im obersten Stockwerk des Turmes, der als Bibliothek dient, auf Victorique trifft.Victorique ist eher klein von Wuchs und hat engelsblondes Haar. Sie wirkt eher wie ein kleines Kind oder ein Püppchen. Schnell wird aber klar, dass sie hochintelligent und berechnend ist. So löst sie für ihren älteren Bruder schwierige Fälle, mit denen er sich dann rühmt. Und so stolpern Kujou und Victorique gemeinsam in verschiedenste Szenarien, die es aufzuklären gilt.

Die Serie beginnt leicht episodisch. Dabei gibt es immer eine kleine Rahmenhandlung, einen Fall oder ein Rätsel, das sich über wenige Folgen erstreckt und dabei auch immer ein wenig über die große Geschichte verrät. Victorique ist dabei ganz klar der Star. Einmal dieses kleine schmollende Kind, dass ganz aus dem Häusschen ist, wenn es Süßigkeiten bekommt. Dann wieder gefühlskalt und überlegen. Kujou ist zwar als Gegenpart nötig, verblasst aber sehr an ihrer Seite. Das ist wirklich Schade, dabei hätte der Konflikt mit seinen zwei älteren Brüdern, die in Japan sind und in dessen Schatten er sein bisheriges Leben stand durchaus noch weiter ausgebaut werden können.

Vielleicht hätte das dann auch über den doch recht schwachen Anfang des letzten Drittels geholfen. Da hat die Story nämlich merkbar nachgelassen und einiges hat sich wiederholt. Ich meine, so herzerweichend es beim ersten mal auch war, wenn Veronique zum zehnten mal darüber heult, was für ein toller Freund Kujou doch ist, sich aber sonst nichts weiter entwickelt, dann wird das irgendwann auch öde.

Ich mag den Anime. Ich musste oft lachen, vor allem über die übermotivierte Lehrerin und über die schmollende Veronique oder ihren eitlen Bruder. Die Beziehung von Kujou und Veronique ist einfach sehr schön gemacht und geht einem nahe. Die ganze Serie hat das Flair von einer Detektivgeschichte mit einer Portion Mysterie. Hier bekommt iegendlich jeder was geboten. Vielleicht hätte der Anime am Ende mehr verdient, ich bin aber sehr enttäuscht über die schwächelnden Folgen. Das kann auch das gelungen Ende nicht wieder gut machen und deshalb gebe ich:

Erstwertung: 4/5
Zweitwertung: 4/5

Fansub von Morai-Subs

Gosick war mein erster Sub, den ich von Morai angesehen habe. Das wird aber definitiv nicht mein letzter sein. Vor allem die erste Hälfte hat man fast völlig vergessen, dass man gerade einen Fansub mitliest. Sehr schön formulierte Sätze die man mitlesen konnte, ohne in hektik zu verfallen. Auch wenn ich danach immer mal kleinere Kritikpunkte hatte, war eigendlich nichts dabei, dass ich im Nachhinein wirklich beanstanden könnte.

Ich bin völlig begeistert von dieser Arbeit und wünsche mir mehr davon in der Zukunft.

Wertung: 5/5

Projektlink: http://www.morai-subs.info/projekte/gosick/

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Veröffentlicht 25. März 2012 von Huma in Fansubs

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